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Audio-Visualizer in OBS einrichten: 16 Frequenzbänder

Ein Audio-Visualizer verwandelt den Klang deines Streams in bewegte Spektrumbalken. Mit Reactor Studio lädst du dafür kein fertiges Widget herunter — du machst dein eigenes Bildmaterial zum Visualizer: Du markierst die Säulen in deinem Bild, lässt eine KI den Shader schreiben und exportierst eine einzelne, transparente HTML-Datei für OBS. Die Analyse dahinter misst 16 logarithmisch verteilte Frequenzbänder von rund 30 Hz bis 16 kHz, dazu automatische Verstärkungsregelung, ein Noise-Gate und gehaltene Spitzenwerte je Band — die Zutaten, die einen Equalizer lebendig statt zappelig aussehen lassen.

Warum die Analyse-Details zählen

Die meisten schnell gebauten Visualizer-Widgets teilen das Spektrum linear auf. Das sieht falsch aus, denn Musik lebt nicht im linearen Frequenzraum. Fast alles Interessante passiert unterhalb von 4 kHz, und lineare Bänder lassen deshalb die meisten Balken tot liegen. Ein brauchbarer Visualizer braucht vier Dinge:

Die Audio-Engine von Reactor Studio leistet alle vier und reicht sie den Effekten als einfache Shader-Eingaben weiter.

So baust du ihn

1. Beginne mit Bildmaterial, das Säulen hat

Nimm ein Bild, das die Balken bereits enthält, die du animieren willst — 16 Säulen in deinem eigenen Stil oder irgendein Bildmaterial mit wiederkehrenden senkrechten Elementen. Füge es einem neuen Projekt in Reactor Studio hinzu und markiere die Säulen als Zone.

2. Nimm den Starteffekt EQ Bars oder beschreibe deinen eigenen

Der Starteffekt EQ Bars rendert einen Equalizer mit 16 Bändern, Spitzenmarken und einer ruhigen Leerlauf-Animation, solange kein Audio anliegt. Oder du beschreibst deinen eigenen Look in normaler Sprache — «Füll diese 16 Säulen von unten nach dem Audiospektrum und setz je eine dünne Spitzenmarke darüber» — und die KI erzeugt den Shader für deine Zonen.

3. Vorschau mit echtem Audio

Aktiviere Audio und wähle dein Eingabegerät. Spiel Musik ab, beobachte, wie die 16 Bänder über das Spektrum arbeiten, und justiere die Regler — Farben, Leuchten, Fallgeschwindigkeit —, bis es zu deiner Szene passt. Kein Mikrofon zur Hand? Der eingebaute Simulator erzeugt glaubwürdige Bewegung über das ganze Spektrum, sodass du auch ohne entwerfen kannst.

4. Für OBS exportieren

Exportiere die Szene als OBS Overlay (HTML) — eine in sich geschlossene Datei mit transparentem Hintergrund und ohne sichtbare Bedienelemente. Binde sie in OBS als Browserquelle ein, lokale Datei, 1920 × 1080. Die vollständige Einrichtung samt Musikzuspielung über ein virtuelles Audiokabel steht Schritt für Schritt in OBS-Overlay, das auf Musik reagiert.

Mehr als Balken

Dieselben Audio-Eingaben treiben jeden Effekt an, nicht nur Equalizer: ein Logo, das mit dem Bass pulsiert, ein Rahmen, der im Takt leuchtet, Partikel, die mit den Höhen funkeln. Was du beschreiben kannst, bekommt die KI meistens auch in einen Shader — und alles bleibt an deinem eigenen Bildmaterial verankert.

Häufige Fragen

Wie viele Frequenzbänder hat der Visualizer?

Die Analyse misst 16 logarithmisch verteilte Bänder von rund 30 Hz bis 16 kHz, dazu je Band einen gehaltenen Spitzenwert. Hat dein Bildmaterial weniger Balken, werden die Bänder darauf verteilt.

Warum stehen die Balken still, wenn es leise ist?

Das ist Absicht. Ein Noise-Gate verhindert, dass Raumgeräusche und Stille zu tanzenden Balken verstärkt werden, und die automatische Verstärkungsregelung hebt nur echte Signale an.

Kann ich mein eigenes Bildmaterial für die Balken verwenden?

Ja — genau darum geht es. Du markierst die Säulen in deinem eigenen Bild als Zone, und die KI verwandelt genau diese Formen in den Equalizer. Dein Overlay behält deine Bildsprache.

Funktioniert das auch in anderen Streaming-Werkzeugen als OBS?

Der Export ist eine normale HTML-Browserquelle. Jedes Werkzeug, das Browser- oder HTML-Quellen anzeigen kann, stellt sie dar — auch Streamlabs Desktop.

Gestalte dein eigenes reaktives Overlay — direkt im Browser, ohne Installation.

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